Forum für psychoanalytische Forschung

Oktober 17, 2009

„Getting lost“ – psychoanalytische Überlegungen zum Verlust von/der Zeit

Gespeichert unter: Freud, Laplanche, Zeit — Schlagworte: , , , , , , , — church-lippmann @ 7:09

Es folgt ein weiteres älteres Papier, das ich im Forum für psychoanalytische Forum vorgestellt habe: Getting lost – Baustelle Forum . In diesem Papier versuche einige Überlegungen zu einem psychoanalytischen Begriff der Zeit auszuführen und anzudenken inwiefern man aus psychoanalytischer Perspektive von einem Verlust, bzw. Fallen aus, der Zeit sprechen kann. Anlass war die Notwendigkeit für mein Dissertationsvorhaben ein Exposé zu schreiben, bei dem ich auf Fragestellungen stieß, die sich im Exposé selbst nicht verhandeln ließen. Entsprechend des Gegenstandes meines Dissertationsprojekts (Zeiterfahrung beim Spielen von World of Warcraft), startet das Papier zwar bei World of Warcraft, löst sich jedoch schnell von diesem Ausgangspunkt und strebt allgemeinere Aussagen an. Ausgehend von Freuds Bestimmungen über die Zeitvorstellung wird eine immanente Kritik von Laplanches Unterscheidung von Zeit, Zeitlichkeit und Verzeitlichung versucht. Hierbei habe ich meinen Fokus zudem auf das Verhältnis von Rhythmus und Lust in der Subjektwerdung gelegt. Die Einlösung der Frage, inwiefern ein Verlust der Zeit aus psychoanalytischer Sicht denkbar ist, wird gegen Ende leider nur noch in Spiegelstrichthesen ausgeführt – doch ich glaube, dass das Ziel des Gedankens deutlich wird.

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