Da ich gerne (entweder im Forum oder aber via blog) über die Methoden psychoanalytischer Textinterpretation im Rahmen psychoanalytischer Sozialforschung diskutieren würde, habe ich kurz im Internet nach möglichen Beiträgen zum szenischen Verstehen gesucht und zumindest auf die Schnelle nichts gefunden. Ich poste daher eine recht alte Hausarbeit von mir zu dem Thema, die ich aber immer noch einigermaßen in Ordnung finde. In dieser stelle ich Unterschiede und Gemeinsamkeiten des szenischen Verstehens bei Argelander und Lorenzer dar. Szenisches Verstehen Lippmann
Juni 19, 2009
Februar 15, 2007
Thesen zur Kulturanalyse
Liebe ForumsteilnehmerInnen,
diesen Freitag möchte ich anhand von drei Thesen/Fragmenten, die ich aus meiner Diplomarbeit extrapoliert habe, mein Verständnis der psychoanalytischen Kulturanalyse darstellen. Ich stelle nun diesen Text als Rohentwurf auf das blog. Dieser Rohentwurf entspricht nicht den akademischen Standards, da ich nur teilweise die verschiedenen Mütter und Väter der hier entworfenen Gedanken angebe und wenn ich sie angebe z.T. ungenau mit den Quellenangaben bin. Zur Vorbereitung der Diskussion wird dieser Entwurf – so hoffe ich – genügen.
Ich entschuldige mich ausdrücklich für die späte Fertigstellung dieser Thesen. Ich dachte es würde mir leicht fallen die kulturtheoretischen und kulturanalytischen Überlegungen aus meiner Diplomarbeit zusammen zu fassen, doch das Gegenteil ist der Fall gewesen. Zum einen bin ich mittlerweile recht unzufrieden mit meiner Diplomarbeit, zum anderen erwies es sich als schwierig Momente aus der Argumentation der Diplomarbeit heraus zu reißen und neu zu begründen. Im Ergebnis bin ich nun auch mit den Thesen unzufrieden. Ich stelle deshalb auch meine Diplomarbeit auf das blog, vielleicht erhellen sich beide wechselseitig. Wer noch Lust und Zeit hat kann ja reinkucken.
Ich habe eine fragmentarische Form gewählt, damit wir am Freitag wählen können ob wir alle drei Thesen oder nur eine diskutieren wollen. Inhaltlich hängen die Fragmente zusammen und überschneiden sich z.T., lassen sich aber getrennt voneinander diskutieren.
Die Reihenfolge, in der ich die Thesen darstelle ist relativ systematisch, dies muss jedoch nicht die Reihenfolge sein, in der die Thesen diskutiert werden müssen – im Gegenteil: Ich würde gerne mit den methodischen Überlegungen zu den Paradigmen des doppelten Bodens und des Vexierbildes beginnen.
[Neben dem Versuch einer Rekonstruktion der Methode psychoanalytischer Kulturanalyse, leiste ich im übrigen in meiner Diplomarbeit die Anwendung dieser auf den Film "school of rock", in dem ich zu diesem Film eine psychoanalytische Filmanalyse durchführe und diese vor dem Hintergrund des kulturellen Ganzen ausdeute - die Beispiele in dem Thesenpapier beziehen sich auf diesen Film.]
September 1, 2006
Kritik an Lorenzers Triebbegriff
Liebe ForumsteilnehmerInnen,
wie versprochen, stelle ich hiermit mein Referat über den Triebbegriff Lorenzers ins Netz. Es ist jedoch unvollständig und ich muss gestehen, dass ich z.Z. weder Zeit noch Lust habe es bis zum Ende auszuformulieren. Ich denke es dürfte genügen, wenn ich die Argumentation beim nächsten Treffen fort führe. Es fehlen die Diskussion des Kraftbegriffs, der Methode Lorenzers, des frühen Lorenzers, als auch Lorenzers Selbsteinschätzung Kritische Theorie zu betreiben. Ich werde hierfür bis zum nächsten Mal ein paar Zitate zusammen stellen.
Der Text: Sachvorstellung Erinnerungsspur Trieb
Da ich auf einen Vortrag von Christine Zunke (Das Gehirn als Material und Idee) bezug nehme, hier der Vortrag: gg.doc
Juli 11, 2006
Google Recherche
Zur Vorbereitung des nächsten Treffens habe ich ausführlich google konsultiert und nach Beiträgen zur Triebtheorie von Freud, Laplanche und Lorenzer recherchiert (der vierte Autor, den wir besprechen wollten, ist mir leider entfallen). Das Ergebnis sieht einigermaßen traurig aus. Zwar gibt es eine Unmenge von Bezügen zur freudschen Triebtheorie, aber kaum einen Text, der sich ausführlich mit der freudschen Triebtheorie beschäftigt. Die wenigen Übersichtstexte interpretieren Freud entweder biologistisch, wie z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Triebtheorie oder wenden sich von Freud ab (ein kleines Kuriosum: Karol Wojtyłas Kritik an Freuds Libidobegriff). Zu Lorenzers Triebtheorie habe ich auch keine ausführlichere Erläuterung gefunden (außer im Mix-up mit Reichs Orgon-theorie: Grundlagen der Sexualität (pdf)). Interessant scheint mir das Buch „Freud und das sexuelle: Neue psychoanalytische und sexualwissenschaftliche Perspektiven“, das von Ilka Quindeau und Volkmar Sigusch herausgegeben wurde, zu sein. In den Artikel von Peter Passet „Ein psychoanalytisches Wiederlesen der >>Drei Abhandlungen<<“ kann man in google-books reinlesen (google books: Freud und das sexuelle). Also, falls jemand spannende Links, Literaturtips oder gar eigene Texte zum Triebbegriff (zur Abgrenzung wären auch Wunsch und Begehren sehr interessant) hat, dann einfach posten.