Leider erst nachträglich stelle ich die Thesen zur Massenpsychologie des Kinos von Sonja Witte, die wir im März diskutiert haben, auf das blog:
Juni 20, 2007
Filmanalyse
Im Anschluss an unsere Diskussion zur psychoanalytischen Filmanalyse wurde auf die Dissertation von Mechthild Zeul hingewiesen, die unter folgenden Link veröffentlicht wurde:
Februar 15, 2007
Thesen zur Kulturanalyse
Liebe ForumsteilnehmerInnen,
diesen Freitag möchte ich anhand von drei Thesen/Fragmenten, die ich aus meiner Diplomarbeit extrapoliert habe, mein Verständnis der psychoanalytischen Kulturanalyse darstellen. Ich stelle nun diesen Text als Rohentwurf auf das blog. Dieser Rohentwurf entspricht nicht den akademischen Standards, da ich nur teilweise die verschiedenen Mütter und Väter der hier entworfenen Gedanken angebe und wenn ich sie angebe z.T. ungenau mit den Quellenangaben bin. Zur Vorbereitung der Diskussion wird dieser Entwurf – so hoffe ich – genügen.
Ich entschuldige mich ausdrücklich für die späte Fertigstellung dieser Thesen. Ich dachte es würde mir leicht fallen die kulturtheoretischen und kulturanalytischen Überlegungen aus meiner Diplomarbeit zusammen zu fassen, doch das Gegenteil ist der Fall gewesen. Zum einen bin ich mittlerweile recht unzufrieden mit meiner Diplomarbeit, zum anderen erwies es sich als schwierig Momente aus der Argumentation der Diplomarbeit heraus zu reißen und neu zu begründen. Im Ergebnis bin ich nun auch mit den Thesen unzufrieden. Ich stelle deshalb auch meine Diplomarbeit auf das blog, vielleicht erhellen sich beide wechselseitig. Wer noch Lust und Zeit hat kann ja reinkucken.
Ich habe eine fragmentarische Form gewählt, damit wir am Freitag wählen können ob wir alle drei Thesen oder nur eine diskutieren wollen. Inhaltlich hängen die Fragmente zusammen und überschneiden sich z.T., lassen sich aber getrennt voneinander diskutieren.
Die Reihenfolge, in der ich die Thesen darstelle ist relativ systematisch, dies muss jedoch nicht die Reihenfolge sein, in der die Thesen diskutiert werden müssen – im Gegenteil: Ich würde gerne mit den methodischen Überlegungen zu den Paradigmen des doppelten Bodens und des Vexierbildes beginnen.
[Neben dem Versuch einer Rekonstruktion der Methode psychoanalytischer Kulturanalyse, leiste ich im übrigen in meiner Diplomarbeit die Anwendung dieser auf den Film "school of rock", in dem ich zu diesem Film eine psychoanalytische Filmanalyse durchführe und diese vor dem Hintergrund des kulturellen Ganzen ausdeute - die Beispiele in dem Thesenpapier beziehen sich auf diesen Film.]