Bernd Nitzschke hat zahlreiche seiner Texte im Netz veröffentlicht (http://www.werkblatt.at/nitzschke/start.html). Für unsere Diskussion des Triebbegriffs halte ich besonders zwei Texte für interessant:
Die Bedeutung der Sexualität im Werk Sigmund Freuds
Der historische Hintergrund der Beziehungen zwischen akademischer Psychologie und Psychoanalyse
Im ersten Text setzt sich Nitzschke sehr detailiert mit dem freudschen Begriff der Sexualität und damit mit dem Begriff des Sexualtriebs, auseinander – sehr spannend so lange er dicht bei Freud bleibt. Im zweiten Text wird deutlich wie weitgehend Freud die Psychoanalyse als Psychologie verstanden hat und wie tiefgreifend zugleich die Differenzen zur akademischen Psychologie waren und sind.